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„Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion?“. In der Tragödie Faust von Johann Wolfgang Goethe stellt die junge Frau Gretchen ihrem Geliebten, Heinrich Faust, genau diese Frage. Wenn jemand eine direkte Frage stellt, die vom Gesprächspartner ein Offenlegen seiner Haltung, ein klares Bekenntnis erwartet, dann nennen wir das heute noch eine Gretchenfr…
 
„...das war so super!“ Voller Begeisterung erzählt mir meine Nichte von einer Aktion ihrer Grundschulklasse am Tag zuvor. Da hatten alle Schülerinnen und Schüler einen Vormittag lang eine Putz-Aktion im Ort veranstaltet. Sie sammelten in kleinen Gruppen den Müll auf dem Sportplatz und rund um die Schule ein. Und meine Nichte war von dieser Aktion s…
 
„Eigenlob stinkt.“ – „Gib nicht so an.“ – „Nimm dich mal zurück!“. Sind Ihnen auch solche Sätze aus Ihrer Kindheit vertraut? In den letzten Jahren, mit dem Einzug von leistungsorientiertem Denken in alle Bereiche unserer Gesellschaft, hat sich das doch sehr gewandelt. Da hören wir öfter Sätze, wie diese: „Mach dich nicht kleiner, als du bist!“ – „Z…
 
„Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes“ so heißt es im Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem Lukasevangelium, Kapitel 1, die Verse 46–47. Es sind die Anfangsworte eines der großartigsten Lieder der Menschheitsgeschichte. Maria singt sie, betend. Ihrem Lied ist ein besonderes Ereignis vorangegangen.…
 
„Wie ist Gott?“ Die Leute haben viele Vorstellungen von Gott. Für manche ist Gott der große Aufpasser: „Der liebe Gott sieht alles“, so wurde es ihnen in ihrer Erziehung vermittelt. Gott sei der, der uns bestraft, wenn wir nicht brav sind. Für andere ist Gott wie ein alter Opa, der dem Treiben der Menschen in dieser Welt nur zuschaut, aber nichts m…
 
„Wer ist Jesus?“ Im Johannesevangelium gibt Johannes der Täufer Antwort auf diese Frage, als er Jesus zu sich an den Jordan kommen sieht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt (Johannes 1,29). Johannes der Täufer wird gefragt, ob er der verheißene Messias sei. „Nein“, antwortet er, und weist von sich weg auf Christus. Vielleicht kenn…
 
„Das kann ich schon alleine!“ – ein wichtiger Satz für eine Dreijährige. Ein törichter Satz für einen Erwachsenen. Das Leben ist viel zu herausfordernd, unsere Welt viel zu komplex, um alles alleine zu schaffen. Und so wird aus dem „Das kann ich schon alleine!“ der Dreijährigen im Lauf des Lebens ein „Wer hilft mir?“ Wohl dem, der in seinem Leben g…
 
„Ich weiß, dass ich nichts weiß“, lässt der römische Schriftsteller Cicero eine seiner literarischen Figuren mit Berufung auf den griechischen Philosophen Sokrates sagen. Diese demütige Einsicht in die Begrenztheit menschlicher Erkenntnis ist zum geflügelten Wort geworden. Denn sie fasst in Worte, was ich auch heute, über 2.000 Jahre später, regelm…
 
Es war eine Routinefahrt. Einmal über den See Genezareth. Hatten die Jünger schon oft gemacht. Sie waren ja schließlich Fischer, die meisten von ihnen. Gut, sie waren müde. War Jesus auch. Und der legte sich schlafen. Eine kleine Kajüte am Heck des Bootes. Er legte sich hin und schlief den Schlaf des Gerechten. Tief und fest. So schnell würde ihn n…
 
Da sage einer, nur heute hätten Politiker es schwer. Vor zweitausend Jahren war das kaum anders. Da hatte der Finanzminister der äthiopischen Königin sich ein paar Tage Zeit frei gekämpft und war nach Jerusalem gezogen. Dort wollte er Gott anbeten, den Gott Israels. Aber er durfte nicht! Keiner ließ ihn rein in den Tempel. Und den Wachen am Eingang…
 
‚Gott ist die Liebe!‘ Wie oft haben wir das in der Sonntagschule gesungen. Viele Strophen lang. Und im Refrain immer wieder: ‚Drum sag ich‘s noch einmal: Gott ist die Liebe!‘ Und noch einmal ... Der 1.Johannesbrief variiert diese Grundaussage des christlichen Glaubens in Kapitel 4, Vers 16, so: „Wir jedenfalls haben erkannt und halten im Glauben da…
 
In den Abschiedsreden nach Johannes versucht Jesus seine Jüngerinnen und Jünger vorzubereiten: Auf das Unvorstellbare, das in seinem Weg in den Tod geschehen wird. Auf Angst. Auf Trauer. Auf Verzweiflung. Es sind Reden voller Warnhinweise. So zum Beispiel jener in Johannes 16,20: „Amen, ich versichere euch: Ihr werdet jammern und weinen, und die We…
 
Was ich mit eigenen Augen gesehen habe, dessen bin ich mir gewiss. Was ich nur gehört habe, überzeugt weit weniger! Denn Worte sind schnell gemacht und können leicht trügen. Was sage ich, wenn man an meinen Worten zweifelt: „Aber ich habe es doch mit eigenen Augen gesehen!“ Genau davon redet die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem 5. Buch M…
 
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