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Ich bin Mandy. Ich liebe es zu schreiben, zu inspirieren und zu ermutigen. Glaube, Liebe, Hoffnung - darum geht es auf unendlichgeliebt.de
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1 Frühjahrsmüdigkeit – irgendwo zwischen Säen und Ernten 4:18
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Endlich!! Draußen erwacht das Leben – die Sonne wärmt wieder, die ersten Blüten sind zu sehen, die Vögel feiern Party … und Du innerlich … fühlst Dich wie Bugs Bunny auf dem Bild: müde, platt, neben der Spur? Frühjahrsmüdigkeit eben. Die Natur startet durch – nur Körper & Kopf brauchen oft länger. Warum das so ist? Lass uns kurz hinschauen 🥁 … kleiner Ausflug in die wunderbare Welt der Biologie! Die medizinische Erklärung ist gar nicht mal so kompliziert: Während der dunklen Wintermonate produziert unser Körper vermehrt Melatonin , das sogenannte „Schlafhormon“. Gleichzeitig sinkt der Spiegel von Serotonin , dem „Wach- und Glückshormon“. Sobald im Frühling die Tage wieder länger und heller werden, braucht unser Körper Zeit, um das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Botenstoffen neu einzupendeln. Das kann zu einem echten Hormonchaos führen – Müdigkeit, Schlappheit, Kreislaufprobleme inklusive. Dazu kommt: Durch die wärmeren Temperaturen erweitern sich die Blutgefäße – der Blutdruck kann absinken … und das macht erstmal Matsch im Kopf . Im Frühling macht nicht nur die Natur einen Neustart – auch Herz & Hirn schalten langsam um. Dein Körper! Der leistet gerade ne ganze Menge. Gib ihm die Zeit, die er braucht, um sich umzustellen. Und ja – es kann irritieren, wenn draußen alles loslegt und in Dir drin noch Winterschlaf herrscht. Aber vielleicht ist genau das die Einladung: Nicht gegen Deinen Körper zu arbeiten, sondern mit ihm. Nicht sofort alles im Griff haben zu müssen, sondern zu vertrauen: Da passiert schon was – auch wenn’s leise ist. Dein Körper stellt sich um. Dein Inneres holt auf. Vielleicht ist das Frühjahr genau das: Ein Dazwischen. Irgendwo zwischen Säen und Ernten. Zwischen dem Wunsch, endlich aufzublühen – und der Wahrheit, dass manches Zeit braucht. Dass Wachstum still beginnt. Unter der Oberfläche. Und in so manchem Moment, erinnere Dich dran: Du musst das nicht allein schaffen. Da ist jemand, der bleibt – auch wenn’s mal wieder länger dauert. „Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke dem, der keine mehr hat.“ – Jesaja 40, 29 Du darfst langsam sein. Du darfst müde sein. Aber vergiss nicht: Wachstum ist oft still. Manchmal besteht der nächste Schritt einfach darin, stehen zu bleiben. Durchzuatmen. Nicht mehr zu kämpfen, sondern anzunehmen, was gerade ist. Auch das ist unterwegs sein. Ich wünsche Dir einen schönen Frühlingstag! Deine Mandy…
Chronos steht für die messbare Zeit – für Minuten, Stunden, Jahre. Für das, was wir einteilen, verplanen, festhalten wollen. Es ist die Zeit, die wir in unseren Kalender schreiben, in der wir Termine setzen, Erwartungen erfüllen und oft dem Gefühl hinterherrennen, nicht genug zu haben. Und dann gibt es Kairos – die erfüllte Zeit. Der Augenblick, in dem etwas geschieht, das nicht geplant war, aber Bedeutung hat. Er kommt leise, oft ganz unverhofft – und doch ist er spürbar. Du merkst, dass plötzlich etwas in der Luft liegt. Dass ein Gespräch auf einmal Tiefe bekommt, obwohl es oberflächlich begonnen hat. Dass Dir jemand begegnet – und dieses Treffen etwas in Dir verändert. Dass Du innehältst, ohne genau zu wissen warum – und es ist genau das, was gerade gebraucht wird. Von außen betrachtet sieht es aus wie Alltag. Aber innerlich spürst Du: Das war mehr als Zufall. Ich glaube, wir übersehen viele solcher Kairos-Momente. Und oft ist uns gar nicht bewusst, wie häufig wir selbst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind – nicht, weil wir alles im Griff hätten oder besonders gut vorbereitet wären, sondern weil Gott uns einfach dorthin gestellt hat. Still. Unauffällig. Genau dann, wenn jemand gebraucht hat, dass wir da sind. Du warst vielleicht einfach nur anwesend. Hast nicht viel gesagt, nicht viel getan – und trotzdem war Deine Anwesenheit entscheidend. Du hast jemanden daran erinnert, dass er nicht allein ist. Du hast einen Raum offengehalten, getragen, geschützt – ohne es zu merken. Ein Blick, ein Zuhören, ein Schweigen – manchmal reicht das schon. Und auch wenn Du nie erfährst, was es bewirkt hat: Gott weiß es. Jesus selbst war Meister dieser stillen, bedeutungsvollen Momente. Er hat sich nicht an Terminkalendern orientiert, sondern an Menschen. Hat sich Zeit genommen, wo andere weitergegangen wären. Ist stehen geblieben bei denen, die übersehen wurden. Er hat den Kairos erkannt – nicht, weil es spektakulär war, sondern weil er offen war für das, was wirklich zählte. Für das, was echt war. Für das, was heil machen konnte, einfach dadurch, dass jemand gesehen wurde. Ich glaube, auch wir hinterlassen Spuren. Nicht laut. Nicht geplant. Aber echt. Ein Eindruck. Ein Abdruck. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ – Epheser 2, 10 Also – auf in den Tag. Und wer weiß: Vielleicht bist Du heute einfach genau da, wo Du sein sollst – ohne großes Tamtam. Nicht perfekt. Nicht geplant. Aber eben DU . Bis morgen. Deinen Mandy…
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1 Auch Liebe kennt ein: „Bis hierhin – und nicht weiter!“ 3:47
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Manchmal merkst Du erst viel zu spät, dass Du Deine eigenen Grenzen längst überschritten hast. Nicht, weil jemand Dich gezwungen hätte – sondern weil Du es längst selbst verstanden hast. Weil Dir jemand leidtat. Weil Du wusstest, wie schwer es die Person hat. Und plötzlich hast Du zu viel gegeben, zu oft „ Ja“ gesagt, zu wenig geschlafen, zu wenig auf Dich selbst gehört. Mitgefühl kann eine schöne Eigenschaft sein – weil sie unser Herz weich macht. Aber manchmal verwechseln wir Mitgefühl mit Mitleid . Mitgefühl sagt: „Ich sehe Dich. Ich fühle mit Dir. Und ich bin da, soweit ich kann.“ Mitleid dagegen nimmt oft zu viel auf sich – es trägt, was eigentlich gar nicht das Eigene ist. Und genau da verschwimmen unsere Grenzen. Wir sagen: „ Ach komm, das eine Mal geht schon…“ , und beim nächsten Mal wieder. Nicht, weil wir’s nicht merken, sondern weil wir nicht diejenigen sein wollen, die „Nein“ sagen, wenn’s jemandem eh schon schlecht geht. Aber weißt Du was? Auch Du darfst Mitgefühl mit Dir selbst haben. Und zwar nicht in selbstmitleidiger Opferhaltung, sondern in liebevoller Fürsorge. Du darfst sagen: „Ich seh Deinen Schmerz – und trotzdem muss ich auf mich achten.“ Sogar Jesus – der wirklich ein Herz für alle hatte – hat sich zurückgezogen. In Markus 1,35–38 heißt es: „Früh am Morgen, als es noch ganz dunkel war, stand Jesus auf, verließ das Haus und ging an einen einsamen Ort, um dort zu beten […] Alle suchen dich! – Aber Jesus sagte: 'Lasst uns weiterziehen. Denn dazu bin ich gekommen.'“ Er ist nicht geblieben. Obwohl Menschen nach ihm gerufen haben. Obwohl er helfen konnte . Warum? Weil er wusste, was sein Auftrag war. Weil er seine Kraft nicht verpulvern wollte. Und weil echte Hilfe keine Einbahnstraße ist. Manchmal ist das größte Geschenk, das Du jemandem machen kannst, nicht Dein ständiges Dasein – sondern Dein klares: „Bis hierhin – und nicht weiter.“ Denn echte Liebe kennt nicht nur offene Arme. Sondern auch gesunde Grenzen. In diesem Sinne, pass auf Dich auf. Mandy…
© Foto von Benjamin Chambon auf Unsplash Nicht jeder Tag ist besonders. Es gibt diese Tage, an deren Ende nur ein müdes Schulterzucken bleibt. „Was hab ich eigentlich gemacht?“ 🤷♀️ Nichts Weltbewegendes. Kein großes Gespräch. Kein Durchbruch. Kein Lächeln, das besonders hängen blieb. Nichts, worüber man abends lange nachdenkt. Nur Alltag. Die Waschmaschine brummt noch immer, der Bus kam – wie so oft – zu spät. Und morgen geht alles einfach weiter. Vielleicht fühlt sich dieser Montag genauso an. Noch liegt er vor Dir – ungeordnet, ungewiss. Du wirst aufstehen, Deine Morgenroutine starten ☕️, vielleicht mit halbgeschlossenen Augen die Spülmaschine ausräumen, den Müll runterbringen, Mails lesen, löschen, beantworten. Ein paar Gedanken denken – vielleicht zu viele. Und vielleicht wirst Du auch heute wieder funktionieren – obwohl Du eigentlich eine Pause bräuchtest. Vielleicht wirst Du traurig sein – und niemand wird es merken. Vielleicht schenkst Du jemandem ein Lächeln, obwohl Deins gerade auf Halbmast hängt Und irgendwann, wenn es Zeit wird fürs Bett, fragst Du Dich vielleicht leise: „Zählt das eigentlich? Dieser ganz gewöhnliche Montag …?“ Und ich sag Dir: Ja. Er zählt. Mehr, als Du ahnst. Weil dieser Tag Teil Deiner Geschichte ist. Teil Deines Lebens. Weil immer etwas passiert – auch wenn niemand applaudiert. Ich glaube, manchmal ist es heilig genug, einfach da zu sein. Sich selbst nicht zu verlieren. Weiterzugehen. Liebevoll zu bleiben, auch wenn’s keiner sieht. Vielleicht ist genau das Gnade: Dass ein Tag, an dem scheinbar nichts Besonderes passiert, trotzdem wertvoll ist. Weil Du ihn gelebt hast. Echt. Ungefiltert. Mit allem, was war. Gott feiert nicht nur die lauten Siege. Er sieht die stillen Schritte. Die kleinen Gesten. Die Treue im Kleinen – im Alltag. Und wer weiß – vielleicht war genau dieser Montag, der so unscheinbar begann, am Ende viel mehr, als er auf den ersten Blick zu sein schien. Vielleicht war er stiller Boden, auf dem etwas wächst, das Du heute noch gar nicht sehen kannst. „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.“ – Lukas 16,10 Fetten Segen! Deine Mandy…
Bild von Rattakarn auf Pixabay Die Uhren werden am Wochenende umgestellt. Jepp: vor – wie die Gartenstühle, die jetzt vors Haus kommen. Während manche sich auf die längeren Abende freuen, spüren andere vor allem die Müdigkeit, die mit der geklauten Stunde kommt. Aber weißt Du, was noch viel krasser ist als diese eine Stunde? Wie oft wir in unserem Leben sagen: „Jetzt ist nicht die richtige Zeit.“ Nicht der richtige Moment, nicht die passende Phase, nicht der optimale Umstand. Wir schieben Träume, Gespräche, Veränderungen, Entscheidungen vor uns her, weil die innere Uhr sagt: „Wart mal noch.“ Aber was, wenn sie gar nicht mehr richtig tickt? Was, wenn sie stehen geblieben ist – bei alten Verletzungen, bei Sätzen, die wehgetan haben, bei einem Misserfolg, der mehr in uns hinterlassen hat als uns lieb ist, bei der Angst, wieder zu scheitern? Was, wenn sie sich Jahr für Jahr auf dieselbe Ausrede beruft: „Ich bin noch nicht so weit.“ 🤷♀️ Vielleicht stimmt das nicht. Vielleicht bist Du längst weiter, als Du denkst?! Vielleicht ist das Einzige, was Dir fehlt, nicht mehr Zeit – sondern der Mut, sie zu nutzen! In der Bibel steht: „Alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ – Prediger 3, 1 Ja, alles hat seine Zeit – ich glaube, manchmal müssen wir aufhören, passiv auf sie zu warten. Manchmal ist „die richtige Zeit“ nicht das, was wir fühlen, sondern das, was wir wählen. Ich weiß nicht genau, wie Gott mit Zeit umgeht. Aber ich glaube nicht, dass Er sich an unsere Pläne hält. Und ich glaube auch nicht, dass wir erst perfekt oder bereit sein müssen, damit Er uns begegnet. Vielleicht ist Er längst da – leise, geduldig, jetzt. Und vielleicht ist die Müdigkeit, die wir spüren, nicht nur von der geklauten Stunde, sondern auch von dem ewigen Verschieben. Von den Entscheidungen, die zu lange im „Vielleicht“ stecken. Von dem Wunsch, alles richtig zu machen – und dem Leben dabei beim Vorbeiziehen zuzusehen. Nicht alles braucht einen Plan. Manches braucht einfach einen ehrlichen Anfang. Stell die Uhr um – klar. Aber vielleicht drehst Du innerlich auch was ein kleines Stück nach vorn. Nur so ein bisschen. Reicht ja für’n Anfang. Schönes Wochenende! Mandy…
Bei mancher „Wortkunst“ frage ich mich, was den Menschen wohl dazu bewegt hat, genau diesen Satz an genau diese Stelle zu sprayen? War es Trotz? Hoffnung? Schmerz? Der Wunsch, gesehen zu werden – oder einfach nur ein Gedanke, der keinen Platz mehr im Kopf hatte und dringend irgendwohin musste? „Dream until it’s your reality“ – „Träume, bis es Deine Realität ist.“ Das klingt wie ein Versprechen. Aber auch wie ein stiller Kampf. Denn die meisten Träume werden nicht über Nacht Wirklichkeit. Sie machen sich nicht von selbst auf den Weg zu Dir. Du musst ihnen entgegengehen. Und das ist manchmal gar nicht so leicht. Denn Träume brauchen Mut. Sie fordern Dich heraus, über Dich hinauszuwachsen. Und sie machen Dich angreifbar. Was, wenn’s nicht klappt? Was, wenn ich scheitere? Was, wenn niemand an mich glaubt – nicht mal ich selbst? Aber weißt Du was? Gott hat uns nicht dazu gemacht, nur zu funktionieren. Er hat uns Sehnsucht ins Herz gelegt. Vision. Vorstellungskraft. Und die Kraft, Dinge ins Leben zu bringen – mit IHM gemeinsam. Träumen ist gut – aber anfangen, handeln, weitergehen – das ist der Moment, wo aus Vision Realität wird. Nicht sofort. Nicht perfekt. Eher Schritt für Schritt. Mit Rückschlägen, Baustellen, Zweifeln – und mit Hoffnung, die manchmal nur so groß ist wie ein Senfkorn. „Vertraue dem HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand.“ – Sprüche 3, 5 Träume, ja. Aber warte nicht nur. Pack an, was Du heute tun kannst. Sag Gott, was Du brauchst. Und dann geh los – auch wenn der Weg noch nicht ganz klar ist. Denn Realität passiert nicht einfach. Sie wächst. Mitten im Leben. Mitten in Dir. ✨ Ich wünsche Dir heute den Mut, dem ersten kleinen Schritt mehr zu trauen als der großen Unsicherheit. Deine Mandy…
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© stock.adobe.com/nadezhda1906 Gibt’s die Hölle? Und wenn ja, wie passt das zu einem liebenden Gott? Das ist eine dieser Fragen, die man meistens lieber nicht stellt. Weil sie unbequem ist. Weil sie Angst machen kann. Weil man sich plötzlich nicht mehr sicher ist, ob man noch in der Komfortzone des Glaubens steht – oder schon wackelig irgendwo am Rand rumtänzelt. Gibt’s die Hölle? Ich glaube nicht in dem Sinne, wie sie oft dargestellt wird – mit Feuer, Folter, Schwefel und einem kleinen Teufel mit Mistgabel. Aber ich glaube, es gibt Orte – und innere Zustände – in denen Menschen sich weit, sehr weit von der Liebe entfernen . Von Gott. Vom Leben. Und ja, ich glaube, das fühlt sich manchmal jetzt schon wie Hölle an. Einsamkeit. Schuld, die man nicht loswird. Schmerz, der sich festfrisst. Ein Herz, das nichts mehr spürt, weil es sich irgendwann entschlossen hat, lieber nichts zu fühlen als nochmal verletzt zu werden. Aber ich glaube nicht, dass Gott sich daran erfreut. Ich glaube auch nicht, dass Er da sitzt mit Stoppuhr und sagt: "Zack, Zeit um – Du kommst hier nicht rein!!" – Leute, so ist kein liebender Vater. Doch was ist mit denen, die nicht glauben? Die nicht glauben können ? Die vielleicht so viel Schlimmes erlebt haben, dass allein der Gedanke an Gott wehtut? Ich glaube: Wenn Gott uns wirklich durch und durch kennt, kennt Er auch unsere Zweifel. Unsere Kämpfe. Unsere Fragen. Unser Schweigen. Und ich glaube: Er ist größer als unser Versagen. Größer als unsere Umwege. Größer auch als ein ehrliches: „Ich kann das nicht glauben.“ Was ich glaube: Gott sucht keine Menschen, die alles richtig machen. Sondern die ehrlich suchen. Die sagen: „Ich versteh das alles nicht – aber wenn Du da bist, dann zeig Dich.“ Wenn es eine Hölle gibt – dann will ich hoffen, dass sie leer ist. Ja, irgendwie eine naive Hoffnung … Aber: Liebe lässt frei. Auch wenn’s weh tut. Gott zwingt niemanden zur Ewigkeit mit Ihm. Und vielleicht ist genau das die Hölle: Für immer getrennt von der Liebe, die man abgelehnt hat. Aber ich glaube auch: Solange ein Funke Hoffnung da ist, wird Gott alles dransetzen, diesen Menschen zu erreichen. Weil Seine Liebe nicht aufgibt. Weil Er der Gott ist, der nicht nur Türen öffnet – sondern auch durch verschlossene Herzen durchdringt. „Ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht Gott, der HERR. Darum kehrt um, so werdet ihr leben!“ – Hesekiel 18, 32 Ehrlich? Diese Fragen wühlen mich auf. Ich hab keine fertigen Antworten. Aber ich will nicht aufhören zu hoffen. Und zu vertrauen, dass Gottes Liebe weiter reicht als mein Verstand. Mandy…
© Foto von Victor Oonk auf Unsplash Was hindert uns – oder die Menschen, die wir lieben – an Gott zu glauben? Manche sagen: „Ich seh nichts, ich fühl nichts.“ Andere: „Ich wurde verletzt – von Christen, von Kirche, vom Leben.“ Und dann gibt’s die, die einfach sagen: „Ich brauch das nicht.“ Vielleicht ist es Angst, sich auf was Größeres einzulassen. Kontrolle abzugeben. Sich fallen zu lassen – in etwas, das man nicht greifen kann. Vielleicht ist es Stolz. Vielleicht auch tiefer Schmerz, den keiner sieht. Und ganz oft ist es dieses leise „Später. Jetzt noch nicht.“ Wir machen uns Gedanken, Sorgen, manchmal Vorwürfe. Warum glaubt sie nicht? Warum öffnet er sich nicht? Wir versuchen zu verstehen, zu erklären, zu reden – und merken irgendwann: Wir kommen nicht weiter. Vielleicht, weil es gar nicht unser Job ist, das alles zu durchdringen. Du kannst einem Menschen nur bis zur Stirn sehen. Was dahinter abgeht, ist nicht Dein Bereich. Und manchmal ist genau das die schwerste Erkenntnis. Vor allem, wenn’s Menschen sind, die Du liebst. Und alles in Dir schreit: "Hey, ich will Dich da wiedersehen." Und Du fühlst Dich hilflos. Weil Du weißt: Du kannst sie nicht zwingen. Du kannst sie nicht retten. Du kannst nur lieben. Aushalten. Hoffen. Beten. Und vertrauen, dass Gott sieht, was Du nicht sehen kannst. Denn: Wir sehen so wenig – Gott aber wirkt in viel größeren Dimensionen. Schon Salomo , ein weiser König und ziemlicher Realist, hat das erkannt – und geschrieben: „Gott hat allem auf dieser Welt schon im Voraus seine Zeit bestimmt, er hat sogar die Ewigkeit in die Herzen der Menschen gelegt. Aber sie sind nicht in der Lage, das Ausmaß des Wirkens Gottes zu erkennen; sie durchschauen weder, wo es beginnt, noch, wo es endet. Dadurch wurde mir klar, dass es das Beste für den Menschen ist, sich zu freuen und das zu genießen, was er hat.“ – Prediger 3,11-12 Und mitten im Warten, Hoffen und Loslassen – trotzdem leben, lieben & genießen. Na denn mal los Ich wünsch Dir für heute Kraft – für das, was Du loslassen musst. Und Zuversicht, dass Liebe nie umsonst ist – auch wenn Du (noch) nichts davon siehst. Deine Mandy ☕…
NO EXIT“ – steht da, direkt am Friedhof. Klingt endgültig, oder? Als wäre das Leben eine Sackgasse. Ende der Geschichte. Keine Tür mehr, kein Licht, kein Weg zurück. Aber was, wenn genau hier nicht das Ende Deiner Geschichte ist – sondern der Moment, wo sie wirklich beginnt ? Letzten Freitag hab ich übers Ende geschrieben – oder besser gesagt: über den Anfang danach. Kein Weltuntergang mit Riesenmeteor und Explosion, sondern: Hoffnung. Neues Leben. Frieden. Freude. Das volle Paket. Ein paar von Euch haben kommentiert: „Hey Mandy, was ist eigentlich mit Jesus? Muss man nicht an ihn glauben, damit das Happy End gilt?“ Gute Frage. Und ja – lass uns da ehrlich sein. Ich hab davon geschrieben, dass Jesus wiederkommt. Dass er alle sieht. Dass er uns nicht allein lässt. Manche sagen, es sei ein Märchen – ich nenn’s sein Versprechen. Aber: Zuhause ist nur da, wo man willkommen ist. Und… wo man selbst auch willkommen sein will . Jesus zwingt niemanden in seine Nähe. Keine himmlische Zwangsjacke. Er lädt ein. Schon jetzt. Jeden Tag. Und wie bei jeder Einladung: Du kannst sie annehmen. Oder ablehnen. Glaube ist kein Pflichtprogramm. Kein „Du musst, sonst…“. Sondern: Du darfst. Du darfst sagen: „Jesus, ich will Dich in meinem Leben.“ Du darfst vertrauen. Fragen stellen. Scheitern. Neu anfangen. Und wissen: Er hat Dich längst gesehen – und liebt Dich. Willkommen – zuhause sein – das ist kein Automatismus. Es ist ein Geschenk. Und Du entscheidest, ob Du’s auspackst: „Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“ – Johannes 1,12 Ich weiß nicht, wo Du gerade stehst. Aber ich wünsche Dir, dass Du weißt: Es gibt einen Platz für Dich. Und dass Du spürst: Es gibt Hoffnung. Nicht, weil Du alles richtig machst – sondern weil Jesus Dich liebt. Ohne Punkt. Ohne Sternchen*. Manchmal ist der erste Schritt nur ein kleiner Gedanke: „Jesus, wenn’s Dich gibt – zeig Dich mir.“ Ich wünsch Dir einen guten Start in die neue Woche – mit Momenten zum Aufatmen und der Gewissheit: Du bist nicht allein unterwegs. Und das Beste liegt nicht hinter Dir – sondern vor Dir. Deine Mandy ☕…
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unendlichgeliebt

🦕 Fast schon niedlich, dieses Bild … nur… so wird’s für uns wohl nicht enden. ☄️ Oder? Endzeit – das Wort kann Angst machen. Weil man gleich an Weltuntergang denkt, an Chaos, Katastrophen, Filme mit fetten Explosionen. Jesus hat mal gesagt: „Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen […] In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.“ – Matthäus 24, 6-7 Er hat seine Freunde vorbereitet: "Es wird schwer werden in der Welt." Kriege, Katastrophen, Hunger – nichts Neues. Und doch beunruhigend. Aber dann sagt Jesus: „Erschreckt nicht. Das ist noch nicht das Ende.“ Viele denken, Endzeit ist der letzte Akt – Boom, aus, vorbei. Aber die Bibel sieht das anders: Endzeit ist die Zeit zwischen Jesu Auferstehung und seiner Wiederkunft. Wir leben mittendrin. ⏳ Doch was passiert dann – wenn wirklich Schluss ist? Die Bibel sagt: Jesus kommt zurück. Für alle sichtbar. – Matthäus 24, 30 Nicht als Drohung – sondern als Versprechen: Er lässt uns nicht allein. Und dann? Kein „Game over“. Sondern: Neuanfang. ✨ Gott macht alles neu: „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde… das Erste ist vergangen.“ – Offenbarung 21,1 Eine Welt ohne Leid. Ohne Tod. Ohne Angst. „Gott wird abwischen alle Tränen… der Tod wird nicht mehr sein.“ – Offenbarung 21, 4 Was das heißt, Leute? Frieden. Freude. Leben, wie es gedacht war. Nicht perfekt durch Leistung – sondern vollkommen durch Liebe. Keine Dunkelheit mehr, kein „ich muss“, kein Schmerz, der bleibt. Sondern: Ankommen. Aufatmen. Zuhause sein. Nicht das Ende Deiner Geschichte – sondern der Moment, wo sie wirklich beginnt. Ich wünsch Dir ein entspanntes Wochenende, mit Momenten zum Durchatmen und dem Gedanken: Das Beste kommt noch. Versprochen. Nächste Woche gibt’s mehr SeelenFutter … Bis dahin – mach’s Dir schön. ☕ Deine Mandy…
Na, wer von Euch ist hier unterwegs?? Auf alle Fälle perfekt ausgerüstet, um so manche Schlacht zu gewinnen. Schlachten gewinnen … das isses, das Leben! Mal ehrlich – wer von uns steckt nicht regelmäßig mittendrin? Mal sind’s große Kämpfe, mal kleinere – aber die schlauchen oft genauso. Stress auf Arbeit, der Körper spielt nicht mit, Ärger mit Ämtern , finanziell weiß man nicht, wie’s weitergehen soll, Beziehungen werden anstrengend oder jemand geht, der eigentlich hätte bleiben sollen … und manchmal kommt einfach alles auf einmal. Manchmal zieht man von einer Front zur nächsten oder kämpft ganz banal nur gegen Wäscheberge 🧺, Stress & das miese Gefühl, nie fertig zu werden. Und vielleicht merkst Du ab und zu, dass Du Dich nicht wirklich ausgerüstet fühlst für diesen ganzen Kram, der sich "Leben" nennt. Man kommt irgendwie vorwärts – aber bequem ist anders. In der Bibel steht was von der „Waffenrüstung Gottes“ 🛡️⚔️. Klingt erstmal schwer bewaffnet, ist aber eigentlich genau das Gegenteil. Es geht nicht ums Kämpfen im klassischen Sinn – sondern ums Durchhalten. Ums Standhalten, wenns unbequem wird. Gott bietet Dir was an, das Dich von innen stärkt – keine Rüstung aus Stahl, sondern sowas wie ein inneres Schutzschild. ✨ Wahrheit, die Dir den Rücken stärkt. ️ Frieden, der Dich durchatmen lässt. 🛡️ Glaube, der Dich schützt, wenn Zweifel kommen. Hoffnung, die Deinen Kopf oben hält. Und sein Wort, das Dir Kraft gibt, wenn Du keine mehr hast. Nicht, damit Du alles perfekt meisterst – sondern damit Du nicht untergehst. Damit Du stehen bleiben kannst, auch wenn alles wackelt. Und Schritt für Schritt weitergehen – so, wie Du bist. Ausgerüstet, mitten im Leben. „Greift zu all den Waffen, die Gott für Euch bereithält. Zieht seine Rüstung an. Dann könnt Ihr alle hinterhältigen Angriffe des Teufels abwehren.“ – Epheser 6, 11 Ich versuch, das nicht einfach nur zu lesen und abzuhaken, sondern mich wirklich ausrüsten zu lassen. Nicht immer klappt das – aber ich weiß, dass ich nicht alles allein tragen muss. Vielleicht nimmst Du heute auch eins von diesen Dingen mit: Frieden. Hoffnung. Wahrheit. Oder einfach nur den Gedanken, dass Du nicht allein unterwegs bist. Reicht für heute. Fetten Segen! ☕ Liebe Grüße Mandy…
Man wünscht sich ja oft, dass das, was man gibt, auch genauso zurückkommt. Freundlichkeit für Freundlichkeit. Verständnis für Verständnis. Respekt für Respekt. Aber ganz ehrlich? Das klappt nicht immer. Manchmal läuft’s eher so: Du wolltest vielleicht nur eine kleine, harmlose Bemerkung machen – zack , Missverständnis. Du hast aus dem Bauch heraus entschieden – bumm , ungeahnte Konsequenzen. Oder Du hast jemandem Deine Meinung gesagt – ehrlich, aber ohne böse Absicht – und plötzlich hast Du Drama, wo vorher Ruhe war. Na vielen Dank auch! Aber hey, ich finde, es lohnt sich trotzdem, Gutes zu geben – nicht, weil dann garantiert alles glattläuft oder weil Du immer was zurückbekommst. Sondern weil das, was Du säst, Spuren hinterlässt. In Dir. Und in anderen. Die Bibel nennt das: „Was der Mensch sät, das wird er ernten.“ – Galater 6, 7 Und auch wenn das nicht heißt, dass jede Tat sofort ein Echo bekommt – es erinnert daran, wie viel Macht wir als Menschen haben . Macht, Gutes zu bewirken. Oder eben das Gegenteil. Und oft unterschätzen wir genau diese Macht – weil wir denken, unsere Worte oder Handlungen seien „nicht so wichtig“. Sind sie aber. Wie Du lebst, reagierst und handelst, macht auch immer etwas mit Dir. Es formt Dich. Es prägt Dein Herz. ❤️ Du kannst Dir das vorstellen wie Ton in Deinen Händen . Mit jeder Handlung, jedem Gedanken formst Du Dich ein Stück weit selbst – mal sanft, mal mit Druck. Und irgendwann nimmt das Ganze Gestalt an: Dein Charakter, Deine Haltung, Dein Herz. Es geht also nicht nur darum, was zurückkommt, sondern auch darum, wer Du wirst auf dem Weg . Denn das, was Du gibst, verändert nicht nur andere – es verändert auch Dich. Zum Guten. Oder eben… nicht. Deshalb, finde ich, lohnt es sich, gut zu wählen, was man gibt. Nicht perfekt, nicht fehlerfrei – sondern authentisch, ehrlich und möglichst liebevoll. Für andere – und für Dich selbst. Und wenn’s im Leben dann doch mal ordentlich Gegenwind gibt, kannst Du sagen: „Ich hab mein Bestes gegeben!“ Und ganz ehrlich: In gewissen Situationen finde ich das fürs eigene Wohlbefinden ziemlich hilfreich. Es gibt Ruhe – auch mitten im Gegenwind. ️ Bis morgen! Mandy…
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Ihr Lieben, die meisten Sugar Daddys sind mir persönlich eher unsympathisch – ich mein, dieses ganze: „Ich geb Dir was, wenn Du mir Aufmerksamkeit gibst!“ – Ding… Nee, danke. Aber der auf dem Foto? Der macht ’nen netten Eindruck. Mal ehrlich: Wer oder was ist eigentlich DEIN Sugar Daddy? Also: Wer versorgt Dich? Was gibt Dir Sicherheit, ein gutes Gefühl, vielleicht sogar das Gefühl, etwas wert zu sein? Gehalt? Likes? Die Meinung anderer? Oder rennst Du durchs Leben und hoffst, irgendwo ein bisschen „Zucker“ abzukriegen? Ein nettes Wort hier, ein kleines Lob da, ein Like – und schon fühlt man sich etwas besser… für den Moment. Aber schau mal: Auch das ist ein Deal. Manchmal subtil, manchmal knallhart. Wir geben – Zeit, Energie, manchmal uns selbst – in der Hoffnung, dass was zurückkommt. Dass wir gesehen werden. Geliebt werden. Bestätigung erfahren. Und ganz oft merken wir erst später: Wir haben uns abhängig gemacht. Von Dingen, Menschen, Meinungen. Und obwohl wir ständig irgendwas bekommen – bleibt das Loch. Der süße Moment ist kurz. Danach? Noch mehr Hunger. Zucker macht nicht satt. Er gibt Dir einen kurzen Kick – aber keine Kraft. Du funktionierst vielleicht. Aber innerlich? Leer. Unruhig. Auf der Suche. Vielleicht ist heute der Moment, Dich zu fragen: WILL ich diesen Deal noch länger? Will ich weiter rennen, geben, hoffen – und am Ende wieder hungrig dastehen? Oder gibt’s da vielleicht jemanden, der anders ist? Kein Sugar Daddy. Kein Abhängigkeitsmodell. Sondern jemand, der Dich liebt – einfach so. Der gibt – ohne etwas zu fordern. Der nährt – nicht nur kurz, sondern tief. Der sagt: „Du bist wertvoll – weil Du MEIN bist. Punkt.“ Und genau das ist Gott. Er macht keine Deals. Er gibt nicht, um zu kriegen. Er kennt Dich. Er weiß, was Du brauchst – auch wenn’s manchmal mehr nach Brot schmeckt als nach Zucker. Gott ist kein Sugar Daddy , der Dir ständig Süßes zuwirft, damit Du Ihn magst. Er ist Vater. Versorger. Freund. Und das bedeutet: Du musst nichts leisten, nichts vorspielen, nichts zurückzahlen. Er liebt, weil Er liebt. Punkt. Jesus hat das mal so auf den Punkt gebracht: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungern…“ – Johannes 6, 35 Nicht mehr hungern. Nicht mehr suchen. Nicht mehr Deals machen, um sich ein bisschen „Süße“ zu verdienen. Bei Gott bekommst Du das, was Dich wirklich satt macht. Ich wünsche Dir heute, dass Du satt wirst – nicht durch Zucker, sondern durch Liebe, die bleibt. Bis morgen! Mandy…
Sprache ist mehr als Worte. Es ist der Wunsch, verstanden zu werden. Verbunden zu sein. Seit Anbeginn der Menschheit versuchen wir, uns mitzuteilen. Wir kommunizieren – irgendwie. Erst mit Händen, Blicken, Lauten. Dann mit Zeichen an Höhlenwänden, in Stein. Später mit Buchstaben, gedruckt auf Papier, gesendet als Brief, Morsecode, Brieftaube, Funkwelle – und heute? Mit einem Klick gehen Nachrichten in Lichtgeschwindigkeit um die Welt … Schrift, Buchdruck, Telefon, Internet, WhatsApp, KI-Assistenten – und die Reise geht weiter. Unsere Art zu kommunizieren hat sich verändert – weil wir Menschen uns verändern. Weil wir Nähe suchen – trotz Entfernung. Wir sind schneller geworden. Auch ungeduldiger. Doch je mehr wir kommunizieren, desto mehr verlieren wir vielleicht das, was Sprache ursprünglich war: Beziehung. Damals saßen Menschen ums Lagerfeuer. Jesus mit seinen Jüngern. Man hörte das Knistern der Flammen, roch das Feuerholz, spürte die Ruhe der Nacht. Keine Push-Nachrichten, keine Termine. Da war Raum für Fragen, Zweifel, Lachen, Schweigen. Für das, was zählt: echte Begegnung. … Ich frag mich, wie viele echte Begegnungen uns heute durch die Lappen gehen – weil wir alles allein klären. Weil wir ständig aufs Handy gucken, statt mal jemandem ins Gesicht. Vielleicht verpassen wir Momente, die uns gutgetan hätten. Worte, die zur richtigen Zeit genau das gewesen wären, was wir gebraucht hätten. Vielleicht wartet genau so ein Moment heute auf Dich. Still. Ungeplant. Mitten im ganz normalen Tag. Jesus war Meister darin, solche Momente groß zu machen. Mitten im Leben. Mitten im Hier und Jetzt. „Ein gutes Wort zur rechten Zeit ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen.“ – Sprüche 25, 11 Ich wünsche Dir heute ein echtes Gespräch, das mehr sagt als tausend Worte. ✨ Mandy…
Da sitzt sie. Wartet. Und wartet. Und wartet … auf den perfekten Mann. Aber irgendwann ist sie halt – na ja – nicht mehr ganz frisch. 🦴 Man könnte drüber lachen, wenns nicht so wahr wäre. Denn mal ehrlich: Wie oft tun wir genau das? Warten auf den perfekten Moment. Auf das perfekte Gefühl. Auf die perfekte Sicherheit, dass nichts schiefgehen kann. „Ich fang erst an, wenn ich bereit bin.“ „Ich sag’s ihm, wenn der richtige Zeitpunkt da ist.“ „Ich geh diesen Schritt erst, wenn ich wirklich sicher bin.“ Doch was, wenn dieser Moment nie kommt?! Oder wenn er nicht so kommt, wie wir ihn erwarten?! In Prediger 11,4 steht: „Wer auf den Wind achtet, wird nicht säen, und wer auf die Wolken sieht, wird nicht ernten.“ Oder anders gesagt: Wer immer nur auf perfekte Bedingungen wartet, wird nie ins Handeln kommen. Wer auf den „richtigen Moment“ wartet, wird ewig zusehen – während das Leben vorbeizieht. Die Bibel zeigt uns: Gott ruft Menschen mittendrin. Mose war kein Rednertyp, als Gott ihn zu den Israeliten schickte. Gideon fühlte sich zu schwach, um Israel zu retten, und Gott sagte einfach: „Ich bin mit dir.“ Petrus war alles andere als fehlerfrei, als Jesus ihn berief. Maria? Ein Teenager, als sie die Nachricht bekam, dass sie den Retter der Welt zur Welt bringen würde. Sie alle hätten sagen können: „Gott, ich bin noch nicht bereit!“ Sie alle hätten warten können – bis sie sich stark genug fühlten. Bis sie sich sicher waren. Bis es sich „richtig“ anfühlte. Aber hey – dann wären sie nie in ihre Berufung gekommen. Gott ruft uns mitten im Leben – nicht erst, wenn wir „fertig“ sind. Also ehrlich: Worauf wartest Du? Darauf, dass Du Dich „gut genug“ fühlst? Dass alle Ampeln auf Grün springen? Dass das Leben Dir ein perfektes Timing serviert? Dass Du keine Probleme mehr hast? Vergiss es – Leben passiert jetzt. Nicht morgen. Nicht wenn alles „passt“. Jetzt. Lebe. Wage was. Genieß das Wochenende! Bis zur nächsten Woche! Mandy…
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